Rezession – nach knapp zehn Jahren permanenten Wachstums tauchte der Begriff Anfang 2019 erstmals wieder in den Wirtschafts- und Fachmedien, den Verbänden und damit auch in den Köpfen der deutschen Maschinenbauer auf. Zehn Jahre gab es keine Wachstumsgrenzen, und urplötzlich geriet die Konjunktur ins Stocken. Viele Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Werkzeugbau, Industriegüter und Stahl sind vor eine völlige neue kommunikative Aufgabe gestellt. Nicht mehr grenzenloses Wachstum, sondern die Themen Umsatzrückgang, Kurzarbeit oder Restrukturierung tauchten bei einigen Industrieunternehmen auf der Agenda auf. Kommt es dann zu grundlegenden Neuerungen, stoßen diese unter Mitarbeitern und Partnern oftmals auf Widerstände, Vorbehalte und Ängste. Eine durchdachte Change Communication schafft Transparenz und fördert dadurch letztlich Verständnis und Akzeptanz. Nur wenn die Führungsebene und die Beschäftigten in einen offenen Dialog miteinander treten, können Veränderungsprozesse gemeinsam getragen werden. Auch die externe Kommunikation muss wohlüberlegt sein – ob im Kontakt zu Fach- und Lokalpresse oder beim Umgang mit Shitstorms & Co. Worauf es bei der Umsetzung ankommt und welche Maßnahmen sich eignen, um Umbrüche kommunikativ im Maschinenbau zu begleiten, weiß unser Kollege Maximilian Schütz.